Eine junge Frau ringt mit dem Verlust ihrer Eltern, ein Junge schreibt Briefe an das Leben, eine andere puzzelt sich durch ein surreales Ich. Zwei Jugendliche halten an einer unmöglichen Liebe fest, während eine verlorene Seele zwischen Vergangenheit und Leere um Halt kämpft.
Geschichten über Nähe, Verlust, Liebe, Erinnerung und das puzzlen.
Beim Jungfilm Festival Frauenfeld zeigen Nachwuchsregisseur*innen ihre Werke.

Heather treibt wie ein verlorener Schatten durch eine Welt, die einst voller Wärme, Liebe und Freiheit war. Erinnerungen an endlose Nächte und vertraute Gesichter blitzen auf - doch die Gegenwart ist kalt und leer. Zwischen verblassenden Träumen und schmerzhaften Wahrheiten sucht Heather nach einem Ausweg.
Doch wie viel Vergangenheit kann man tragen, bevor sie einen verschluckt?
(12min)
Nina Festi

Nach dem Tod ihrer Eltern kämpft die junge Fiona mit Ablehnung, Einsamkeit und der Sinnlosigkeit ihres Daseins. Getrieben von der Frage „Wofür das Ganze?“ sucht sie Halt in einer Welt, die sie nie gewählt hat. Inspiriert von Heideggers Idee der „Geworfenheit“ erzählt der Film von Fionas schmerzhaftem Weg zur Erkenntnis, dass Sinn nicht gefunden, sondern geschaffen wird.
(17min)
Maximilian Möller

«Man muss nicht den Tod fürchten, sondern dass man nie beginnt zu leben.»
An Henri zieht das Leben vorbei, er lebt nicht wie ein durchschnittlicher 20-Jähriger. Er schreibt Briefe – und verliert sich dabei zwischen Erinnerungen und Schicksal. Der Kurzfilm «Über die Briefe an dich» handelt von Monotonie, Einsamkeit und Frust. Was soll ich mit meinem Leben machen? Es gibt so viele Möglichkeiten.
(15min)
Yannic Hinrichs

Inmitten von Chaos erwacht sie in einem dunklen Raum. Vor ihr liegt ein Puzzle, dessen Teile geheimnisvoll leuchten. Stück für Stück setzt sie es zusammen - bis ausgerechnet das letzte fehlt. Was folgt, ist eine surreale Reise durch Traum und Realität, auf der sie einer leuchtenden Gestalt begegnet, die ihr unheimlich vertraut wirkt. Mit jedem Versuch, das fehlende Stück zu finden, zerfällt sie selbst ein Stück mehr. Als nur noch ein einziges Puzzleteil übrig bleibt, begreift sie: Das Leuchten, die Gestalt und das Puzzle sind Spiegel ihrer eigenen Identität. Nur wenn sie sich ihrem inneren Konflikt stellt und sich selbst wieder „zusammenpuzzelt“, kann sie das vollständige Bild erkennen.
(15min)
Lara Stark mit Musik von Romeo Lüthi

Colette muss Leonid verlassen. Ihre Mutter lässt zwei Kinder zurück, die Colette brauchen. Leonids trunksüchtiger Vater hält ihn bei seiner Mutter. Über die alte Telefonzelle am Bahnhof bleiben Leonid und Colette eins. Oder nicht?
(16min)
Quirin Blay